Joan of Arcadia
Joan of Arcadia lief vor einer ganzen Weile schon mal auf Pro Sieben, allerdings wurde die Serie dort nach einer Staffel aufgegeben. Nichts desto trotz fand ich die Serie an sich ganz unterhaltsam und vor allem die Idee dahinter durchaus mal was anderes. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich die Serie komplett komsumiert habe.
Wer sich an den religiösen Motiven stört, der soll die Serie halt nicht schauen, aber ich fand den Umgang mit dem Thema Religion trotz der tatsache, das Joan mit Gott spricht, angenehm entspannt. Sogar das High-School-Setting hat mich überraschend wenig gestört, war es bei Veronica Mars doch einer der Faktoren, warum mich die Serie schnell genervt hat.
Alles in allem hatten die Storylines ihre hochs und tief, die Autoren haben Joan manchmal etwas aus den Augen verloren, aber alles in allem war die Serie durchaus unterhaltsam. Die Qualität kann sich natürlich nicht mit Serien wie Heroes oder ähnlichen Kalibern messen, was aber noch nicht heißt, dass es keine Spaß macht, die Serie zu schauen. Allerdings hat das ganze einen entscheidenden Makel: das Ende.
Die Episode 2×22 wäre ein guter erster Teil eines Zweiteilers oder zur Not auch ein netter Cliffhanger zwischen 2 Staffeln gewesen, aber als Ende der Serie – absolut unwürdig. Der hier aufgebaute Handlungsstrang verspricht etwas neues, es hätte sehr spannend werden können. Es wird mit viel Mühe ein echter Gegner aufgebaut, es wird lang und breit vom großem Duell gesprochen, und dann ist die Serie plötzlich vorbei und man fragt sich “Wie jetzt, wars das etwa?”. Aber so ist das halt mit Serien, die abgesetzt werden, nachdem die aktuelle Staffel ausgestrahlt ist. Wirklich schade drum.
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