Dollhouse hat ausgespielt

January 30th, 2010 Serie

So, das wars dann also mit Dollhouse. “Epitaph Two” war als Folge ganz gut, auch wenn der Anfang etwas schwach war. Auch wenn ich denke, dass die Folge für Leute, die Epitaph One nicht gesehen haben (wurde ja nie ausgestrahlt), sehr viel schwieriger zu verstehen sein wird. Und als Finale für die Serie war der zweite Teil wirklich gelungen, einfach weil es wirklich ein Finale war und kein Finälchen mit Option auf Verlängerung oder Fortsetzung in Comic-Form – das ist ja auch etwas, das nicht jede Whedon-Serie von sich behaupten kann.

Über die Serie als ganzes hab ich mir immer noch keine Finale Meinung gebildet. Da ist die erste Hälfte von Season 1, die wirklich einfach Mist war. Danach blieb es lange durchschnittlich, bis zum regulären Ende von Serason 1. “Epitaph One” war dann der Wechsel im Tonfall, den Dollhouse so dringen gebraucht hat.

Season 2 hatte dann richtig starke Momente, gerade in der ersten Folge und in der zweiten Hälfte. Insbesondere Topher war in Season 2 richtig sehenswert, weil er plötzlich sein Gewissen entdeckte und immer mehr unter der Last seiner Taten zerbrach. Und die Interaktion zwischen Topher und Bennett (Summer Glau!) war wirklich extrem sehenswert.

Wer ist am Ende also schuld, dass Dollhouse nicht das war, was sich so viele von einer neuen Serie von Joss Whedon, Tim Minear und Eliza Dushku über programmierbare Menschen erhofften?

Einen ganz großen Anteil daran hatte ganz klar FOX. Whedons Vison war laut einem Interview mit der Chicago Tribune eine vollkommen andere – es sollte eigentlich um Identität, Fantasie, Beziehungen (eund eben auch Sex) gehen – die Sicht der Kunden auf das Dollhouse. Gerade das sind aber Themen, mit denen FOX nicht klar kommt. Ich frag mich ja sowieso bis heute, warum er nach Firefly nochmal eine Serie bei FOX gemacht hat. Naja, es gibt halt Kinder, die zweimal auf die Herdplatte fassen müssen, bis es klick macht. Jetzt ist die Botschaft aber angekommen, oder?

Einen nicht zu verachtenden Anteil hatte aber auch Eliza Dushku. Sie hat IMHO einfach nicht die schauspielerischen Fähigkeiten, die es braucht, um total verschiedene Figuren zu spielen. Und gerade in Season 1 waren die Folgen, wo Eliza/Echo nur eine kleine Nebenrolle gespielt hat, meist die besten. Dass es geht, hat zum Beispiel Enver Gjokaj extrem beeindruckend unter Beweis gestellt – er hat die leere Doll, den russischen Gauner, das Partygirl (ernsthaft!) und sogar Topher extrem glaubwürdig rüber gebracht. Gerade wie er Topher gespielt hat, hat mich schwer beeindruckt. Gerade die Nebenrollen ware in Dollhouse IMHO extrem gut besetzt – Dichen Lachman als Doll, Fran Kranz als genialer Wissenschaftler mit latent fehlendem Gewissen, Olivia Williams als nur scheinbar kaltherzige Cheffin  – alle haben sehr gute Arbeit abgeliefert. Und als dank dafür wird im Intro zu jedem Namen Eliza Dushku gezeigt, wie sie mit rausgestreckter Brust durch die Gegend stolziert? WTF?!? :x

Am Ende war es eine Serie, die durchaus ein paar gute Momente hatte, aber zeitweise aus ganz schön genervt hat. Das zeigt zum Beispiel auch die Tatsache, das mit der zu erwartende Whedon-Kill im Finale reichlich egal war. Definitiv kein Kandidat für DVD-Kauf, aber sollte man gesehen haben, damit man weis, was man an Firefly, Dr. Horrible und Co eigentlich hat.

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Film Frenzy (9)

January 23rd, 2010 Film

The Other Boleyn Girl

Natalie Portman und Scarlett Johansson in einem Film – das muss super werden, oder? Leider kommt nur ein durchschnittlicher Historien-Film dabei raus. Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut.

Milk

Ein brillianter Sean Penn spielt Harvey Milk, den ersten offen schwulen Mann, der in Kalifornien in ein öffentliches Amt gewählt wurde. Sehr sehenswert.

Yes Man aka Der Ja-Sager

Jim Carrey in einer ganz ordentlichen Komödie (eine seiner besseren), die durch Zooey Deschanel sehenswert wird.

James Bond – Ein Quantum Trost

Hirnlose Anreihung von Action-Szenen, die weder alleine noch als Fortsetzung von Casino Royale funktioniert.

Im Winter ein Jahr

Endlich mal wieder ein guter deutscher Film.  Sehenswertes Drama um eine Familie, die ein tragischer Todesfall aus der Bahn geworfen hat.
Karoline Herfurth zeigt hier, dass sie wirklich was kann.

Hancock

Hmpf. Die Idee ist wirklich vielversprechend (was wäre, wenn Superman ein planloser Suffkopp wäre), aber irgendwie kann der Film nicht so ganz das liefern, was man sich erhofft, trotz Will Smith, Charlize Theron und Jason Bateman. Hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

Gran Torino

Clint Eastwood als grantiger alter Sack. Anschauen!

Manic

Joseph Gordon-Levitt spielt hier sehr Eindrucksvoll den Problemfall-Teenager in einem düsteren Drama über ein kleines bisschen Hoffnung in der Klappse. Und Zooey Deschanel (ja, die ist immer ein Argument ;) )

Frost/Nixon

Geschichte um ein aufsehenerregendes Interview mit Richard Nixxon 3 Jahre nach dessen Rücktritt. Sehenswert.

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(500) Days of Summer

January 20th, 2010 Film

Zu lang für einen Tweet, deswegen als non-Tweet. Hier ist es ja eh viel zu ruhig. :wink:

Es kommt ja wirklich selten vor, dass ich mich vorab schon richtig auf einen Film freue, meistens tangieren mich Hypes nur äußerst peripher. Bei 500 Days of Summer war das anders. Die Eckdaten klangen irgendwie vielversprechend: Zoey Deschanel (alleine fast schon Argument) und Joseph Gordon-Lewitt (großartiger Schauspieler) in einer romantischen Komödie (urgs), die aber das böse misbrauchte Genre aufmöbelt und andere Wege geht (oookaaayyy).

Jetzt hab ich ihn gesehen, und direkt Lust, ihn nochmal zu schauen. Ja, offiziell würde man es wohl als romantische Komödie einsortieren, jedoch hat der Film wenig mit dem klassischen 90 Minuten Zeitverschwendung gemein, die man sonst so in diesem Genre trifft. Das macht sogar der Erzähler gleich am Anfang klar:

This is a story of boy meets girl. But you should know up front, this is not a love story.

Die Geschichte des Filmes ist an schnell erzählt. Grußkarten-Autor Tom, der eigentlich Architekt ist, trifft Summer und glaubt, in ihr “the one” gefunden zu haben. Was aber nicht so ganz auf Gegenseitigkeit beruht. Es ist die Geschichte einer Beziehung ohne Happy End. Das macht den Film erst wirklich interessant, den machen wir uns nix vor, meistens läuft es eben nicht wie im Film, in der Realität ist es meinstens ein langer Weg voller Rückschläge und Enttäuschungen, so man den überhaupt jemals ankommt. Zu der Erkenntnis scheinen auch die Autoren gekommen zu sein: :wink:

Authors Note: The following is a work of fiction. Any resemblance to persons living or dead is purely coincidental. Especially you Jenny Beckman. Bitch.

Dabei ist die Erzählweise ein entscheidender Faktor. Es wird wild in der Zeit hin- und hergesprungen, es wird nur aus der Perspektive von Tom erzählt, und das ganz wird mit sehr sehenswerten Bildern umgesetzt. Dazu gibt es Zooey Deschanel als weibliche Hauptdarstellerin, die IMHO eigentlich gar nix falsch machen kann, aber hier wirklich mal zeigen kann, was sie wirklich kann. Und dann ist da noch der extrem talentierte Joseph Gordon-Lewitt, der mit einem Gesichtsausdruck mehr ausdrücken kann als manch anderer Schauspieler mit 10 Sätzen und den hoffnungslos Verliebten wirkllich glaubwürdig vermittelt. Die beiden standen übrigens schon bei (den übrigens auch sehr sehenswerten)  “Manic” zusammen vor der Kamera.

Am Ende ist es eine Film, der eine im Grunde jedem bekannte Geschichte sehr einfühlsam und mit sehenswerten Bildern erzählt, den man auf jeden Fall kennen muss. Er ist ein bisschen wie “Garden State” (einer meiner Favoriten), und das nicht nur weil beide einen Soundtrack nach meinem Geschmack für so einen Film haben.

Zitate-Alarm:

Just because she’s likes the same bizzaro crap you do doesn’t mean she’s your soul mate.

Summer: We’ve been like Sid and Nancy for months now.
Tom: Summer, Sid stabbed Nancy, seven times with a kitchen knife, I mean we have some disagreements but I hardly think I’m Sid Vicious.
Summer: No I’m Sid.
Tom: Oh, so I’m Nancy…

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Here we go again

September 27th, 2009 Serie

So, die neue Season hat also angefangen, und mein Twitter-Account ist immer noch tot, deswegen halt so:

House

Wow. Die vielleicht beste House-Folge in langer langer Zeit. Aber jetzt steht die Show am Scheideweg, entweder hat man sich mit dem Season-Auftakt die Figur House kaputt gemacht, oder man fällt wieder in die prozedurale Mittelmäßigkeit zurück.

Dollhouse

Sehr vielversprechend, Mission-of-the-Week spielt ganz klar die zweite Geige hinter den Dollhouse-internen Handlungen. Topher und Saunders/Whiskey = großes Kino. Ich hoffe das Niveau wird gehalten.

How I met your mother

War ganz OK, aber dafür, dass es der Kickoff für die ganze Barney/Robin-Geschichte sein soll doch etwas durchwachsen.

Heroes

Hmpf, schwer einzuschätzen. Immerhin nicht schon wieder eine Katastrophe die ganz dringend abgewendet werden muss. Mal abwarten.

The Big Bang Theory

Witzig, man hat den Elefanten im Raum gleich innerhalb der ersten Minute verscheucht und sich wieder auf das wesentlich konzentriert. Kann funktionieren…

Fringe

Erste Folge war noch OKish, zweite war ziemlich Case of the Week.

The Office (US)

Business as usual, Steve Carell ist immer noch in Hochform. Und die letzte Sekunden der zweiten Folge – großartig.

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Folter

September 25th, 2009 /dev/null, Spiele

Argh, wie fies. Gerade durch Zufall in der PS3 über den Neuigkeiten-Bereich geblättert – Fallout 3 Logo gesehen, fetter Text “Broken Steel”. Gefreut wie ein kleines Kind. Drauf geklickt. Fehler “80023102″. ARGH! Das macht ihr doch mit Absicht, Sony/Bethesda! :evil: :x

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Twitter ist doof

September 20th, 2009 /dev/null

Twitter hat meinen Account gesperrt. Ich hab aufgehört zu zählen, wie viele Spam-Follower ich schon hatte, aber mein Account wird gesperrt ?!? :evil: :evil: :evil:

UPDATE:

Der Accoutn wurde wieder aktiviert, offensichtlich ist Twitter beim Spam bekämpfen übers Ziel hinaus geschoßen:

It looks like your account was mistakenly caught up when we were mass-suspending spammers that were on the same IP as you. I’m sorry about that!

Ich würde spontan mal tippen, dass ich irgendwann mal Tor anhatte und was gepostet habe – seeeeehr verdächtig :twisted:

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Dark Angel

September 16th, 2009 Serie

Dark Angel hatte ein paar sehr starke Ansätze, die das Potential zu einer richtig guten Serie hatten. Die gezielt gezüchteten, genetisch veränderten Menschen sind die logische Weiterentwicklung von Technologien, die wir heute schon haben. Dann ist da noch die fast schon postapokalyptische Atmosphäre in einem Land genannt USA, dass durch einen EMP von einer Weltmacht zum Entwicklungsland wurde. Und dann ist da noch die Hauptfigur Max – in Freiheit und doch ständig auf der Suche und auf der Flucht. Um wirklich fair zu bleiben, sollten man Season 1 und 2 wohl getrennt betrachen.

Season 1 war sehr sehenswert. Ein extrem düsterer Ton, die richtige Mischung aus Procedural und Serial, sehr gelungene Charaktere. man hatte den Eindruck, Cameron wusste von Anfang an ziemlich genau, wie die Story laufen sollte.

Und dann kam Season 2. Plötzlich hat sich das Network eingemischt (FOX), der Season Arc wurde über ganze Folgen hinweg komplett ignoriert, ganz abgesehen davon, dass er lächerlich undefniert war (vollkommen unbekannte Geheimorganisation die es schon gaaanz lange gibt ist gaaaanz doll böse zu allen). Man hat deutlich gemerkt, dass man sich Woche für Woche einen neuen Freak ausgedacht hat, und die ganze Story wurde entsprechend angepasst. Was zum Beispiel dazu führte, dass praktisch niemand mehr wirklich tot blieb, die Figuren aber nur für eine Folge wiederbelebt wurden, nur um dann auf nimmerwiedersehen zu verschwinden. Gegen Ende wurde es dann wieder etwas strukturierter, und das Finale war sogar einigermaßen ok, wenn auch kein guter Abschluss. Season 3 wäre aber schwierig geworden, da man sich einigermaßen in die Ecke geschrieben hatte.

Die Absetzung nach zwei Staffeln war aber nicht nur deswegen eine gute Entscheidung, denn schließlich wurde dadurch ein Sendeplatz frei für “Firefly”, und dafür würde ich Dark Angel sofort opfern.

30 Rock

September 16th, 2009 Serie

30 Rock ist eine Comedy-Serie, die sich um die Produktion einer Comedy-Serie dreht. Bei der Comedy-Serie handelt es sich um eine Live-Comedy ähnlich zu Saturday-Night-Live, einem Format, das bei uns wohl am ehesten mit dem lange vergangenen “Samstagt Nacht” oder der “Wochenshow” zu vergleichen ist. Diesen Format der fiktionalen Show kommt nicht von ungefähr, denn schließlich war Tina Fey, Hauptdarstellerin, Autor und Producer von 30 Rock, sowohl als Autor als auch als Darstellerin bis 2006 bei SNL. Interessanterweise drehte sich ihr erstes Konzept noch um eine fiktionale Newssendung, erst nach Ablehnung dessen bessan sie sich auf Sachen die sie kennt, und so war 30 Rock geboren.

Der Charme der Serie liegt denke ich darin, das neben den “normalen” Comedy-Elementen hier durch die Serie in der Serie auch die ganze Industrie aufs Korn genommen werden kann und wird. Beliebtes Ziel ist dabei Corporate America. So gehört in der Serie das Network  NBC zu General Electric aka GE (was es auch in der Realität tut). GE wiederum gehört nun aber über Umwege zur “Sheinhardt Whig Company”. Auch sehr witzig ist der Titel von Lemons direktem Vorgesetzten beim Network NBC, Jack Donaghy (großartig besetzt mit Alec Baldwin), dieser lautet vollständig “Vice President of East Coast Television and Microwave Oven Programming”. Sehr großartig ist auch Jacks Manager-Retreat, wo mit nutzlosen Buzzwords und Akronymen (LUNCH = Lego Utilization for Negating Crisis Hierarchie, CLASS = Consuming Lunch And Simple Socializing) umher geworfen wird . Das ganze geht dann weiter mit Product Placement, welches immer wieder mit verschiedensten Mittel auf Korn genommen wird.

Insgesamt schwankt das Niveau der Comedy heftig von Furz-Witzen bis subtiler Satire, die Mischung funktioniert aber meistens gut. Und Tina Feys Liz Lemon ist mit ihrer Schußeligkeit und ihrer Unfähigkeit, Nahrung aus ihren Haaren raus zu halten eine der sympathischsten Figuren der Fernsehlandschaft seit einiger Zeit. Und ganz im Ernst, wie schlecht kann denn eine Serie sein, die Salma Hayek in ein “What the Frak”-Shirt steckt und sie so auf Sendung schickt ;-) Ich finde sie jedenfalls sehr unterhaltsam.

Salma_Hayek_WhatTheFrak

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Wanted: Freundschaftsdetektor

September 13th, 2009 /dev/null

Vergesst das. Offensichtlich ist meine Wahrnehmung, wer ein echter Freund ist und wer nicht, total falsch kalibriert, ich hätte die Ereignisse der letzten Woche jedenfalls höchstens in einer Seifenoper erwartet. :evil: Ein Glück das ich noch jede Menge guten Whiskey hab, jetzt ist der wenigstens mal zu was gut :?

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The Big Bang Theory

September 8th, 2009 Serie

Ich muss zugeben, als ich das erste mal von “The Big Bang Theory” gehört habe, klang das alles etwas schwach und nach halbärschiger Nerd-Verarsche. Zwei Jahre später hab ich mir dann mal nur die Folge mit Summer Glau geschaut, und war auch nicht so wahnsinnig davon angetan, war OK, aber mehr auch nicht. Ein Sommerloch später hab ich der Serie doch mal eine echte Chance gegeben, und es nicht bereut.

90% der Stories drehen sich dabei um die 5 zentralen Figuren. Da sind zum einen die Nerds. Leonard, der Experimental-Physiker ist dabei der typische Durchschnittsnerd. Sein Mitbewohner Sheldon, theoretischer Physiker, ist zwar hochintelligent, aber der mit Abstand abgedrehteste der Bande. Rajesh, Astrophysiker, hat ein leichtes Problem mit Frauen (er kann kein Wort sagen, wenn er mit ihnen redet). Wolowitz, Ingenieur, der einzige ohne PhD, hällt sich für einen Aufreißer-Typ, nur leider funktioniert das nie.

Und dann ist da noch Penny, die in der ersten Folge in der Wohnung gegenüber von Leonard und Sheldon einzieht. Sie ist der krasse Gegenpol zu den Nerds – Kellnerin, Möchtegern-Schauspielerin, und teilt keine der Interessen der Nerds. Penny ist dabei ein essentieller Faktor für die Comedy, alleine über den Gegensatz zwischen Penny und Sheldon werden immer wieder einige wirklich witzige Dialoge befeuert, zum Beispiel wenn Sheldon versucht, Penny Schrödingers Katze zu erklären.

Generell ist Sheldon die für die Comedy-Serie mit Abstand wichtigste Figur. Sei es nun sein rigoroser Tagesplan, seine Überheblichkeit oder seine soziale Kompetenz (die wirklich gleich Null ist), fast alles an ihm ist zumindest für einen witzigen Satz zu gebrauchen. Aber die Serie funktioniert nur länger, weil man die Nerds bei allen Witzen nicht zu eindimensionalen Klischees verkommen lässt, sondern sie immer auch als Menschen ernst nimmt.

Unterm Strich muss man feststellen, dass “The Big Bang Theory” zwar kein “Scrubs” ist, aber trotzdem eine sehr unterhaltsame, mit nerdigen Referenzen gespickte und sehenswerte Comedy-Serie ist.

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