Folter
September 25th, 2009
/dev/null, Spiele
September 20th, 2009
/dev/null
Twitter hat meinen Account gesperrt. Ich hab aufgehört zu zählen, wie viele Spam-Follower ich schon hatte, aber mein Account wird gesperrt ?!?
UPDATE:
Der Accoutn wurde wieder aktiviert, offensichtlich ist Twitter beim Spam bekämpfen übers Ziel hinaus geschoßen:
It looks like your account was mistakenly caught up when we were mass-suspending spammers that were on the same IP as you. I’m sorry about that!
Ich würde spontan mal tippen, dass ich irgendwann mal Tor anhatte und was gepostet habe – seeeeehr verdächtig
Tags: Twitter
September 13th, 2009
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Vergesst das. Offensichtlich ist meine Wahrnehmung, wer ein echter Freund ist und wer nicht, total falsch kalibriert, ich hätte die Ereignisse der letzten Woche jedenfalls höchstens in einer Seifenoper erwartet.
Ein Glück das ich noch jede Menge guten Whiskey hab, jetzt ist der wenigstens mal zu was gut
Tags: Freunde
May 6th, 2009
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Heute: Den FedCon-bedingten Schlafmangel nachholen, nachdem der Wecker geklingelt hat.
Ich glaube ich habe seit der Schulzeit nicht mehr so heftig verschlafen.
March 24th, 2009
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Achtung, ich bin gerade irgendwie komisch drauf, deswegen leicht gefühlsdusseliger Schmonz vorraus.
Ich stand vor etwas mehr als zwei Jahren nach dem Studium vor einer großen Entscheidung: Nach Hamburg gehen und mehr als 500 km weit weg von meinem gesamten sozialen Umfeld neu Anfangen oder nicht. Damals habe ich mich dafür entschieden. Da spielte eine Rolle, dass zu erwarten war, dass ich sowieso irgendwo anders hingehen würde, weil es in meiner Gegend einfach keine vielversprechenden Jobs in meinem Gebiet gab, dass sich mein Freundeskreis gerade sowieso langsam aber sicher in die weite Welt verstreute, und weil ich die Firma schon gut kannte und sie es definitiv wert war.
Aber dann kommen lange Wochenenden in der Heimat wie das letzte, oder Silvester. Plötzlich sitzt man wieder zusammen, macht irgendwelchen Mist und hat so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Da erinnert man sich plötzlich, wie man früher fast jedes Wochenende irgendwas zusammen gemacht hat, und da kommen einem dann doch plötzlich Zweifel, schließlich kommt man mittlerweile vielleicht alle 3 Monate noch mal zusammen.
Ich denke insgesamt bereue ich es nicht wirklich, vor allem wenn man die Alternative sieht. Die wäre nämlich, zwar hier in der Gegend zu sein, dafür aber wahrscheinlich in einem eher durchwachsenem Job zu arbeiten, in dem kein Spaß aufkommt. Aber sicher, das ich es noch einmal genauso machen würde, bin ich nicht. Und trotzdem bin ich gefühlt noch nicht wirklich in Hamburg angekommen, ich hänge noch irgendwo mittendrin fest, und bin hin- und hergerissen, nicht nur zwischen 2 Orten, sondern auch zwischen Studenten- und Arbeitsleben.
Man mag sich wundern, wie das nach 2 Jahren sein kann. Dabei sollte man sich aber mal vorstellen, wie es ist, in eine Stadt zu gehen, in der man niemanden kennt. Kein Netz, kein doppelter Boden, harte Realität. Noch dazu, wenn man sozial nicht gerade der Begabteste und auch nicht gerade vertrauensselig ist. Ganz abgesehen davon, dass man Freunde, die man mehr als die Hälfte seines Lebens kennt, nicht durch ein paar neue Bekanntschaften ersetzen kann (und will).
March 12th, 2009
/dev/null
Da hat sich was zu mir nach Hause verirrt
Aber es hat erstaunlich lange gedauert, bis mir aufgefallen ist, das die Umlaute irgendwie komisch aussehen (aufgefallen ist es mir witzigerweise am Y, das wo war wo es nicht hingehörte):
Und jetzt versuchen wir das ganze nochmal mit weniger norwegisch und mehr deutsch in der Tatstatur
January 12th, 2009
/dev/null, Film
Hinweis: Eigentlich wollte ich nur kurz den Film “Eternal Sunshine of the Spotless Mind” im letzten Post mit abhandeln, das ganze wurde dann doch etwas länger und ein wenig anders.
Charlie Kaufmann hat als Autor schon einige Filme geschaffen, die etwas besonderes sind, wie z.B. “Being John Malkovich” (ein Tunnel aus dem 7.5ten Stockwerk eines Gebäudes das in den Kopf von John Malkovich führt?!?) oder “Adaption” (ein Film der so tut als würde er seine eigene Entstehungsgeschichte erzählen). Wenn er nun mit Michel Gondry zusammen einen Film schreibt und Michel gondry auch gleich noch die Regie übernimmt, muss dabei ja eigentlich fast schon ein Highlight rauskommen.
Und so war es dann auch. “Eternal Sunshine of the Spotless Mind” aka “Vergiss mein nicht” erzählt mit einer einzigartigen Bildsprache und teilweise absurden Situationen sehr gekonnt mehrere Geschichten, die doch aber alle miteinander zu tun haben. Gerade Jim Carey und Kate Winslet können dabei wirklich überzeugen. Muss man gesehen haben. Wirklich!
Die zentrale Rolle spielt in diesem Film die Verfügbarkeit von Technologie, sich gezielt alle Erinnerungen an Jemanden aus seinem Gedächtnis löschen lassen zu können. Das würde natürlich ganz neue Fragen aufwerfen. Auf den ersten Blick klingt es natürlich verlockend, bei schmerzhaften oder allgemein negativen Erinnerungen einfach auf den Lösch-Knopf drücken zu können. Das ganze kommt allerdings mit einem Haken: Damit die bösen Erinnerungen an Jemanden verschwinden, müssen auch die guten gehen (wäre ja zum Beispiel blöd, wenn man von einer Beziehung nur die Trennung löschen würde, das kann nur zu Problemen führen). Die Frage ist also: Wäre es das wert?
Um ehrlich zu sein, ich hätte da selbst das ein oder andere Ereignis anzubieten, das ich gerne ungeschehen machen oder wahlweise auch vergessen würde, da es wahrlich keine angenehmen Erinnerung ist. Ich denke, das hat jeder. Wenn man aber diese Erinnerungen entfernt, d.h. selbst wenn einem vergessener Schmerz wichtiger wäre als sich überhaupt an Jemanden erinnern können, würde man auch die Lehren vergessen, die man daraus gezogen hat. Zum Beispiel war der Tod meiner Oma damals der erste Todesfall in der Familie, den ich mitbekommen habe (meine Urgroßmutter starb, als ich 4 war oder so). Das hat mich damals so hart erwischt, das ich selbst davon überrascht war. Trotzdem würde ich es nicht vergessen wollen, hat es mir doch klar gemacht, dass Verluste immer auch auf dem Menü steht, und man das zu schätzen wissen sollte, was man hat, solang man es hat.
Meiner Meinung nach sind es die Erinnerungen, die uns erst ausmachen. Natürlich können sie nicht alle positiv sein, das lässt sich gar nicht vermeiden (wär ja auch langweilig, oder?). Vielleicht zieht man aus ihnen auch die falschen Lehren, der Knackpunkt ist, DAS man Lehren zieht. Die alternative wäre Stillstand.
Tags: Erinnerungen, Film, Vergessen