Here we go again

September 27th, 2009 Serie

So, die neue Season hat also angefangen, und mein Twitter-Account ist immer noch tot, deswegen halt so:

House

Wow. Die vielleicht beste House-Folge in langer langer Zeit. Aber jetzt steht die Show am Scheideweg, entweder hat man sich mit dem Season-Auftakt die Figur House kaputt gemacht, oder man fällt wieder in die prozedurale Mittelmäßigkeit zurück.

Dollhouse

Sehr vielversprechend, Mission-of-the-Week spielt ganz klar die zweite Geige hinter den Dollhouse-internen Handlungen. Topher und Saunders/Whiskey = großes Kino. Ich hoffe das Niveau wird gehalten.

How I met your mother

War ganz OK, aber dafür, dass es der Kickoff für die ganze Barney/Robin-Geschichte sein soll doch etwas durchwachsen.

Heroes

Hmpf, schwer einzuschätzen. Immerhin nicht schon wieder eine Katastrophe die ganz dringend abgewendet werden muss. Mal abwarten.

The Big Bang Theory

Witzig, man hat den Elefanten im Raum gleich innerhalb der ersten Minute verscheucht und sich wieder auf das wesentlich konzentriert. Kann funktionieren…

Fringe

Erste Folge war noch OKish, zweite war ziemlich Case of the Week.

The Office (US)

Business as usual, Steve Carell ist immer noch in Hochform. Und die letzte Sekunden der zweiten Folge – großartig.

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Aufschwung?

October 6th, 2008 /dev/null, Serie

Ein spontaner Gedanke: Zur Zeit sieht es in der deutschen TV-Landschaft gar nicht mal so schlecht aus. Dexter, Heroes, Dead Like Me und Californication auf RTL2, How I met your Mother, Simpsons und Scrubs auf ProSieben.

OK, bei Dexter wurde die Sprache deutlich “gesäubert”, was gerade bei Deborah oder Doakes echt komisch wirkt ( aus “You give me the fucking creeps, Morgan” wird “manchmal sind sie mir unheimlich” !?!). Klar, alles synchronisiert, vieles von RTL2, aber könnte schlimmer sein.

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Zapping für Fortgeschrittene

August 27th, 2008 Serie, TV

Der eine oder andere mag es gehört haben: In nicht allzulanger Zeit geht die neue TV-Season los. Und da im Moment eh nichts im TV kommt, kann man auch etwas anders “rumzappen”, nämlich durch die letzte TV-Season.

So kann man zum Beispiel direkt Pushing Daisies nochmal neu entdecken, oder den Piloten zu “Terminator: Sarah Connor Chronicles” nochmal anschauen und über verschenktes Potential trauern.

Oder man schaut nochmal die letzte Folge HIMYM, und springt danach, weil einem danach ist und gewissen andere Leute die Folge wohl auch gut fanden, direkt nochmal in Season 2 in die Robin-Sparkles-Folge. Und kippt von der Couch vor lachen.

Oder Scrubs (auch wenn das noch etwas hin ist bis es wieder los geht), die Folge mit den menschlichen Space Invaders spiel, oder die “letzte” (die mit dem Märchen).

Alles großes Kino. Und viel besser als das normale TV-Program.

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How I Met Your Mother

April 9th, 2008 Serie

Ich hatte es ja schon länger angedroht, mich mal auf “How I Met Your Mother” zu stürzen, nachdem ich doch an allen Ecken gutes gehört habe. Bei Comedy bin ich immer wesentlich vorsichtiger als bei SciFi, ich finde da eigentlich nur wirklich wenige Serien wirklich gut. Arrested Development war genial, Scrubs ist ganz weit vorn, Chucks war auch ganz clever, aber dann hörts schon fast auf. Vieleicht noch IT Crowd, aber da hat auch der Nerd-Faktor erheblich nachgeholfen. Dementsprechend bin ich also etwas vorsichtig an HIMYM herangegangen.

Diese Vorsicht war absolut nicht nötig. Die Serien ist wie ich mir eine Comedy-Serie vorstelle. Der Humor ist nie wirklich niveaulos, es gibt immer auch einen Drama-Backstory (auch wenn sie hier noch etwas weniger deutlich ausfällt als zum Beispiel bei Scrubs ), und es ist immer eine kontinuierliche Hintergrund-Handlung da.

Die Besetzung ist ziemlich gut, Jason Segel kennt man aus Apatow-Produktionen wie “Freaks and Geeks” oder “Undeclared”, Alysson Hannigan kennt man aus dem Whedon-Universum, aber auch diverse talentierte Newcomer sind dabei. Auch an Gast-Stars fehlt es nicht, spontan fällt mir da Morena Baccarin oder die Angel-Reunion (Amy Acker und Alexis Denisof, wobei letzterer eine wiederkehrende Rolle in Season 1 hatte) im Finale von Season 1 ein.

Hach, das Finale von Season 1, gegen Ende gibt es da 5 Minuten, die ich sofort in die Liste der besten TV-Momente aller Zeiten packen würde. Der Soundtrack (Bloc Party – Modern Love) passt wie die Faust aufs Auge zu einer eigentlich wahnsinnig schnulzigen, aber auch irgendwie perfekten Szene.

Zur Zeit bin ich ungefähr Mitte Season 2, hab also noch ein Stück vor mir, ich bin gespannt wie sich die Show auf der Langstrecke hält.

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Freaks and Geeks

January 20th, 2008 Pinguinfarm, Serie

Freak and Geeks DVD CoverUm meine kürzlich erwähnten Entzugserscheinungen zu mildern, habe ich mir vor nicht allzulanger Zeit mal die von sab des öfteren positiv erwähnte Show “Freaks and Geeks” zugeführt.

Das Setting ist scheinbar altbekannt von My so-called Life. Highschool, Teenanger, Außenseiter. Da hört es aber auch schon fast auf mit den Gemeinsamkeiten. MSCL ist Drama, extreme Emotionen, wildes Leben. Freaks ist Drama mit einer prise Comedy und gefühltem wahren Leben.

Aber erstmal zum Inhalt. Die Serie stammt zwar aus dem Jahre 2001, spielt aber Anfang der Achtziger. Die beiden Hauptfiguren sind die Geschwister Lindsay und Sam Weir, wobei Sam einige Jahre jünger ist, aber beide auf die gleiche High School gehen. Jeder der beiden steckt in einer “Randgruppe”. Lindsay (gespielt von der sehr sehenswerten Linda Cardellini), eigentlich Einser-Schülerin und “Mathlete”, hat sich in einer Sinnkrise willentlich vom Mainstream abgekoppelt und sich den “Freaks” angeschlossen. Ihr Bruder Sam dagegen ist der Prototyp eines Geeks. Zu klein für sein Alter, steht auf Comics, SciFi und Comedy-FilmeGeeks auf dem Weg zur SciFi Convention.

Es ist recht schwer, festzunageln, warum diese Serie einen in den Bann zieht. Zum einen sind es die alle irgendwie sympatischen Figuren, jeder hat Stärken und Schwächen, jeder ist glaubwürdig. Irgendwie erinnern einen die Figuren teilweise wirklich stark an Leute aus der eigenen Schulzeit. Generell haben die Autoren ziemlich gute Arbeit abgeliefert, da die Balance zwischen Drama und Comedy immer sehr gut gehalten wird, wobei der Drama-Aspekt klar im Vordergund steht, im Gegensatz zum Beispiel zu Scrubs.

Hinter dieser Serie steckte Judd Apatow. Was man Apatow wirklich lassen muss, er hat ein sehr gutes Auge für Talente. Linda Cardellini hat eine feste Rolle in “Emergency Room”, Jason Segel hat eine Hauptrolle in “How i met your Mother”, Seth Rogen ist sowohl als Autor als auch als Schauspieler recht erfolgreich. Auch scheint jedes Apatow-Projekt eine Reunion von Darstellern aus früheren Werken zu sein. Als Beispiel sei hier nur das inoffizielle Sequel von “Freaks and Geeks”, “Undeclared” genannt. Fast jeder Darsteller aus Freaks hatte zumindest einen Cameo in Undeclared.

Alles in allem ist “Freaks and Geeks” für mich keine Serie, die ich auf DVD haben muss, aber man sollte sie unbedingt gesehen haben. Und wenn der Autorenstreik noch eine Weile dauert, hat ja der eine oder andere vieleicht etwas Zeit dafür.

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Entzugserscheinungen

January 16th, 2008 /dev/null, Spiele

Verdammt, so sehr ich die Autoren im Prinzip doch unterstütze, so langsam bekomme ich dank Streik echte Entzugserscheinungen. Mittlerweile haben ja fast alle Serien komplett versendet was da war.

Zur Zeit bin ich noch auf der Suche nach Material, ich glaub ich werde mal “How I met your Mother” eine Chance geben, soll ja eine recht gute Comedy-Show sein (und außerdem gibts so mal wieder etwas Willow … ähm ich mein natürlich Allyson Hannigan zu sehen). Vieleicht wirds ja auch mal was mit Babylon 5. ;)

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