There must be some kind of way out of here

March 21st, 2009 Serie

Hmpf, das solls jetzt also gewesen sein mit Battlestar Galactica. Ich glaub so ganz hab ich das immer noch nicht realsiert. :cry:

Das Finale war … nunja, anders als ich es erwartet hätte. Im wesentlichen kann man das Finale in 3 Teile aufteilen.

Der erste Teil, das langsame sterben der Galactica, und die Vorbereitungen für einen Abgang mit einem Knall, ist der mit Abstand deprimierendste. Aber auch er hat seine Momente – der signifikanteste natürlich die Ansprache von Adama auf dem Hangar-Deck. Aber auch die Flashbacks in die Zeit vor dem Fall fand ich sehr aufschlußreich. Das klassische BSG-Charakterkino eben.

Der zweite Teil – der Angriff selbst – war klassische BSG-Action wie man sie lieben muss. Und ganz ehrlich – Rebelen-Cylons gegen klassische Chrom-Toaster – das freut jeden Fan. Und gerade direkt nach dem Sprung vor die Haustür fragt man sich schon, obs das dann gleich gewesen sein soll, weil praktisch die gesamte Galactica von Explosionen bedeckt ist. Kurz: klassische BSG-Action.

Und dann kommt Teil 3 – der so ganz anders ist als Alles, was wir von BSG gewohnt sind. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich das letzte Kapitel finden soll. Als sich Cavil dann doch verhandlungswillig zeigte, dacht ich wirklich kurz, ich wüsste wie es endet. Aber RDM hatte offenbar andere Pläne.

Aber wenn man etwas darüber nachdenkt, hatte BSG im Kern schon immer ein wenig die Hoffnung auf das wirken einer höheren Macht. Ganz im ernst – mit dem letzten Rest Menschheit und nur einem Kampfschiff durch das halbe Universum fliegen auf der Suche nach einem Planeten, der in ein paar Jahrtausende alten Büchern erwähnt wird? Giant leap of faith. Von daher passt es doch irgendwie wieder ins Bild.

Richtig cool finde ich aber, dass RDM, nachdem er uns in 4×10 mit einem Kameraschwenk jegliche Hoffnung genommen hat, plötzlich doch genau das macht, was alle seit Beginn der Serie vermutet haben, und trotzdem sind alle überrascht. Gelungener Trick.

In Sachen offener Fragen sei auch auf ein sehr lesenswertes Q&A der BSG-Crew verwiesen, das es z.B. bei Alan Sepinwall gibt, hier werden einige Unklarheiten beseitigt, und auch einige spannende Einblicke in den Entwicklungsprozess der Geschichte gegeben. Es dürfte auch spannend werden, das Battlestarwiki die nächsten Monate zu beobachten, schließlich sind jetzt alle Fakten da, die es geben wird, es ist die Zeit für finale Theorien.

Auch wenn es über das Finale definitiv Streit geben wird, hat BSG doch gezeigt, das SciFi noch nicht am Ende ist, auch wenn sich der SciFi-Channel mittlerweile offenbar dieses Labels und seiner Fans schämmt.

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Echt jetzt?

June 11th, 2008 Serie, TV

Es geschehen echt noch Wunder, ab 29. Juli strahlt RTL2 doch tatsächlich Dead Like Me aus. 8O

Ich hab ja ehrlich gesagt schon nicht mehr dran geglaubt, seit Jahren hockt RTL2 auf den Rechten und verschiebt die Ausstrahlung immer wieder. Über den Slot (Samstag um 14:30 Uhr) muss man ja nicht mehr reden, das schreit ganz laut Fire’n'Forget. Aber man ist ja mittlerweile mit Kleinigkeiten zufrieden.

Dead Like Me hab ich damals, als ich es entdeckt habe, wirklich sehr geliebt, es war damals genau das Richtige in einer komischen Zeit. Mittlerweile hab ich beide DVD-Boxen, und ich hab mich auf der FedCon wirklich gefreut, das SciFi Deutschland so viel Werbung für die Show gemacht hat.

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Our last best hope for peace

June 6th, 2008 Nerdiges

Ich hab gerade eine neuen Intranet-Server aufgesetzt. Die Suche nach einem Namen hat dabei erfreulich kurz gedauert, nach 2 Sekunden war einer gefunden. Die Intranet-Server heißen ja bei uns alle nach SciFi-Serien (firefly, glactica,…). Als die Namen damals vergeben wurde, hatte ich eine Serie noch nicht auf dem Radar, jetzt dafür um so mehr: Babylon 5. Hurra, Name gefunden. :lol:

Als ich den DNS-Eintrag angelegt hab, hab ich mich übrigens vertippt und den aus versehen babylon4 genannt. Wenn das mal keine Phrophezeihung ist 8O :lol:

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Buchtipp: Hyperion, Endymion

May 5th, 2008 Bücher

Hinweis: Dieser Post lungert schon ewig in meinen Entwürfen rum, der musste jetzt endlich mal raus oder weg.

Mal wieder ein Buchtipp von mir, diesmal geht es in den Bereich Science Fiction: Dan Simmons Hyperion/Endymion-Reihe. Eigentlich handelt es sich dabei um zwei Bücher mit je 2 Bänden, Hyperion und Endymion, wobei Endymion ca. 300 Jahre nach den Ereignissen in Hyperion spielt.

Auf den ersten Blick haben die Bücher alles, was man von klassischer SciFi-Literatur erwartet: KIs, abgefahrene Transporter-Technologien, abgefahrene Konzepte zur Informationsverbreitung, usw.Aber irgendwie hebt sich diese Reihe schon von vielen anderen Büchern ab.

Einer der Unterschiede zu den meisten anderen SciFi-Werken (die ich gelesen habe), ist zum Beispiel die Erzählweise. So wird die Welt nicht lang und breit erklärt (ich hasse dieses Stilmittel, einen “Idioten” in die Story zu packen, nur um eine Figur zu haben, der man zusammen mit dem Leser schön die Welt erklären kann), sondern im ersten Band erzählen 7 Leute ihre Lebensgeschichte. Der Fokus liegt hier ganz klar auf den Charakteren, die ganze Technologie, Politik, Gesellschaft, usw lernt man sozusagen am Leib der Charaktere kennen. Eine am Anfang sehr ungewohnte, aber definitiv interessante Art eine Geschichte zu erzählen.

Die Bücher sind definitiv keine leichte Kost für nebenbei, schon allein aufgrund ihrer Dicke (> 1000 Seiten pro Buch in kleiner Schrift), aber sie sind in meinen Augen definitiv sehr lesenswert, vor allem wenn man viel Zeit hat und auf SciFi steht ;-)

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Bits ‘n’ Pieces

April 30th, 2008 Serie

Im Gegensatz zu meinen geschätzten Mitbesuchern der FedCon XVII werde ich hier kein Review schreiben. Ich hab keine echte Lust auf lange Texte, so toll sind die Ergebnisse dann auch nicht, und ich hab sowieso echt Probleme, mich an vieles konkret zu erinnern, das waren einfach viiiel zu viele Eindrücke auf einmal. Memory Overload sozusagen. Deswegen nachfolgende nur einige kurze Highlights aus dem Gedächtnis eines FedCon-Erstlings.

Zuerst eine allgemeine Beobachtung. Wenn man noch nie auf einer SciFi-Convention war hat man da ein gewisses Bild im Kopf. Dieses Bild wurde geprägt durch Serien (Simpsons, die BiMonSciFiCon sei da erwähnt) und Filme (z.B. Galaxy Quest). Man erwartet also folgendes: Hauptsächlich spätpubertäre männliche Jugendlich, die in Star Trek Uniformen rumlaufen und das alles ein bisschen zu ernst nehmen. Da war die Realität schon eine positive Überraschung. Sowohl in Sachen Alter als auch in Sachen Geschlecht war die Besucher-Menge doch überraschend Breit gestreut, und komische Leute waren doch eine sehr seltene Ausnahme. Ok, so einige liefen wirklich in Star Trek Uniformen rum, aber es war nun mal urspünglich eine Star Trek Convention. ;-)

Aus dem ersten Jamie Bamber Panel habe ich noch einen tollen Satz in Erinnerung, der noch in keinem Review aufgetaucht ist, mir aber im Gehirn kleben geblieben ist. Auf die Frage nach den Boxkampf-Szenen in Season 3 mit Starbuck antwortet er:

[Katee Sackhoff] is not that tough in reality. She bruises easily and cries a lot.

Wo wir gerade bei BSG sind, auf die Frage, mit wem der Darsteller er gerne tauschen würde, antworteten eigentlich alle BSG-Schauspieler: “James Callis”. Wenn der Mann auch nur halb so unterhaltsam ist, wie die alle behauptet haben, dann muss der einfach zu einer Convention kommen. MUSS.

Und wo wir immer noch bei BSG sind: Nach der FedCon muss eigentlich jeder BSG-Fan Mary McDonnel gut finden. Sie hat mal eben die Produzenten dazu überredet, den Drehplan umzubauen, damit sie und die meisten anderen zur FedCon kommen können, und auch ansonsten war sie von ihrer ganzen Art her hochgradig sympatisch. Über ihren Gorilla kann man sich streiten, mich persönlich hat es nicht gestört. Und um noch ein Zitat von Ihr zu bringen: Auf die Frage, was sie ein Fan mal gefragt hatte kam folgendes:

“Can you write ‘Your Baba has a Bubu’ on the Autograph?”

Um noch ein bisschen bei BSG zu bleiben, sollten wir unbedingt noch Nicki Clyne und Leah Cairns erwähnen. Ganz abgesehen davon, dass die beiden die Cuteness-Skala der ganzen Veranstaltung extrem nach oben getrieben haben, waren beide auch sehr unterhaltsam. Gerade bei Leah wusste ich wirklich nicht, was ich da erwarten soll, schließlich hat sie vermutlich noch keine 100 Sätze in der gesamten Serie gehabt. Mehr Leah in BSG!

Bei Nicki Clyne fand ich es extrem interessant, dass sie Folge 4×03 so gut ignorieren konnte, ich will nicht wissen, wie schwierig es war, sich seit dem Lesen des Skriptes jede Andeutung darüber zu verkneifen. Das Timing machte die Folge dann gleich doppelt tragisch, denn genau diese Folge wurde am FedCon-Wochenende ausgestrahlt. Ich finde es extrem Schade.

Um wieder zu unterhaltsameren Sachen zu kommen, Leah hat noch eine mehr oder weniger schmutzige Geschichte über die Hochzeit von Cobie Smulders ( noch so ein HCG (hot canadian girl) , bekannt aus HIMYM) verbreitet, nämlich dass man sich dort auf Anregung von Cobie einfach mal spontan die Kleider vom Leib gerissen habe und eine Runde nacktbaden gegangen ist. Ich bin echt immer auf den falschen Hochzeiten eingeladen. ;-)

Die abgesehen von BSG wichtigstes Serie auf der FedCon war ganz klar Babylon 5. Die Tatsache, das die Serie 10 Jahre nach ihrem Ende immer noch dafür sorgt, das Bruce Boxleitner und Peter Jurasik fast mehr Applaus bekommen als Brent Spinner und Marina Sirtis finde ich extrem vielsagend, dass ist doch ein recht klares Zeichen dafür, dass B5 etwas besonderes war. Zu den Paneln von Boxleitner und Jurasik werd ich hier nix groß sagen, das werden Anfangs erwähnte Mitbesucher garantiert übernehmen. Nur so viel: Ganz großes Kino, war echt genau die richtige Con zum Anfang.

Das einzige etwas negative, was mir spontan einfällt, ich hätte bei den Händlern etwas coolere Sachen erwartet. Ich weis zum Beispiel nicht, ob ich mich beim Anblick eines 30 cm großen Model eines Centurion (neue Serie) hätte zurückhalten können. Und ein bisschen mehr Doctor Who wäre auch schick gewesen, letztes Jahr wurde noch groß von Sonic Screwdrivern und ähnlichem geschwärmt, dieses mal gab es nur ein paar komische Action-Figuren.

Als Fazit muss ich sagen: war genial, gerne wieder. Die Gäste waren dieses Jahr wirklich sehr nach meinem Geschmack (BSG und B5 sind nun mal ganz weit vorne bei mir, im Gegensatz zu Star Trek), das kann eigentlich nächstes Jahr kaum noch besser werden. Es sei denn, Mary McDonnel schwärmt dem Rest des Cast von BSG so von der FedCon und den deutschen Fans vor, dass der gesamte Cast zur FedCon 18 kommt, schlieslich müssten die dann ja alle Zeit haben. ;-)

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Anschnallen bitte

April 4th, 2008 Serie

Dieses Wochenende geht es Serien- und ScFi-technisch wieder ab.

Zuerst geht heute Abend Battlestar Galactica endlich wieder auf Sendung. Nachdem wir 1 Jahr (Crossroads (2) lief am 25.03.2007 !!!) mit diesem gigantischem Cliffhanger leben mussten, gibts endlich Nachschub. Ob die ganze Season 4 schon 2008 ausgestrahlt wird oder es wirklich 2 Teile geben wird, lässt sich leider immer noch nicht endgültig festnageln. Aber ich befürchte leider, das der SciFi-Channel auf diesem Wege billige 2 Seasons haben wollte. Mir ist es ja auch nicht total unrecht, so haben die Darsteller wenigstens alle Zeit, zur BSGCon FedCon zu kommen.

Morgen Abend geht es dann munter weiter, dann geht nämlich der Doktor in seine letzte volle Season vor der großen Pause. Diese Season soll er ja geschlagene 3 Companions haben. Aber ich freu mich sehr darauf, Rose endlich wiederzusehen, hab ich doch damals nicht mehr damit gerechnet, sie nach diesem Abschied je wiederzusehen.

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Babylon 5

March 19th, 2008 Serie

Ich bin mit meinem Babylon 5 Marathon durch (d.h. mit der Serie, Filme und Spinoff kommen noch). Wahnsinn. Großes Kino.

Ich finde ja die Idee, eine Serie von Anfang an komplett durchzuschreiben, richtig gut. Das Ergebnis davon kann man hervorragend am Thema Babylon 4 sehen. In Season 1 wird der erste Teil der Story aufgebaut, aufgelöst wird erst in Season 4, und trotz dieses extremen Abstands kommt an beiden Enden eine runde Sache dabei raus.

Überraschend fand ich, wie gut die Serie den Weggang von Michael O’Hare verkraftet hat, ja sogar davon profitiert hat. So wurde aus der Babylon 4 Story eine runde Sache, die aber nicht das Ende der Serie bestimmt hat. Eines der Probleme war eigentlich nur, das man in Season 4 leider die Handlung von 2 Seasons stopfen musste, weil unklar war, ob die Serie eine fünfte Season bekommt. Dies hat leider zur Folge, das man nicht für alles soviel Zeit hat wie vielleicht gut gewesen wäre. Gerade das Ende des Schattenkrieges oder die Rehabilitierung von Garibaldi hätten eigentlich deutlich mehr Zeit verdient gehabt.

Ein weiterer Punkt, der Babylon 5 zum SciFi-MustSee macht, sind die Charaktere und ihre Entwicklung. Die Charaktere sind ja IMHO auch der Teil, der Firefly erst richtig gut gemacht hat. Besonders gelungen in meinen Augen: Londo Mollari. Diese Figur zeigt perfekt, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, sondern das sich dazwischen eine ganze Menge Grau befindet. Er versucht im wesentlichen nur, alles richtig zu machen, aber greift dabei manchmal ziemlich ins Klo, um es mal freundlich auszudrücken.

Noch etwas, was Babylon 5 nicht mit vielen Serien gemein hat, ist das sehr gelungene Ende. Man lässt sich einige Folgen Zeit, alles abzuschließen, wobei das Ende wie zu erwarten der Fall des Damokles-Schwertes ist, das seit Anfang Season 4 über Sheridans Kopf schwebt. Schön, rund, hochgradig deprimierend und traurig machend.

Alles in allem: SciFi der Extraklasse, trotz des Alters.

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Neue Suchtmittel

February 26th, 2008 Serie

Man mag es ja kaum glauben, aber ich als SciFi-Fan bin doch tatsächlich bis jetzt an Babylon 5 vorbei gekommen (ich hab das zwar als Teenager mal im deutschen TV gesehen, aber zu selten, um die Story zu schnallen, zählt also nich). Wie gesagt, bis jetzt.

Vor 2 Wochen hab ich einfach mal angefangen, und nun komm ich nicht von los. Die Ursache ist für mich relativ klar: Die Hintergrundhandlung ist sehr gut durchdacht. Genauer gesagt war die Serie von Anfang an auf 5 Seasons ausgelegt, die ganze Serie wurde regelrecht als Epos durchgeplant, bevor nur eine Szene gedreht wurde. Das merkt man an jeder Ecke.

Eigentlich ist es schade, das es sowas heute nur noch sehr selten gibt, ich finde es macht (SciFi-)Serien nämlich erst wirklich gut. Andere Beispiele gefällig? Wie wärs mit Lost – die ersten 2 Season waren noch recht ziellos, ab Season 3 wurde es gut. Und ungefähr ab diesem Zeitpunkt wussten die Macher, das Sie nach Season 3 noch 48 Folgen in 3 Seasons bekommen, dann ist Schluss. Wenn man weis, wann man mit der Story fertig sein muss, schreibt es sich offentlich viel besser.

Noch besseres Beispiel: Battlestar Galactica. Autor Ronald D. Moore hatte dabei auch von Anfang an eine ungefähre Handlung im Hinterkopf, nur wollte der SciFi-Channel halt nie solche Zugeständnisse machen, man war ja noch nicht mal bereit, vorab eine Season 5 zu genehmigen. Das man das Team jetzt eine Season 4 als letzte Staffel drehen lässt, um sie dann in zwei Teilen (aka Seasons!) auszustrahlen, finde ich unter aller Sau.

Naja, die Kurzufassung: SciFi mit durchdachter Hintergrund-Handlung ist einfach besser.

Den aktuellen Status meines B5-Marathons sieht man übrigens oben links, nur falls es jemanden interessiert.

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Dead Like Me im deutschen Fernsehen

February 17th, 2008 Serie

Leider nur beim PayTV-Sender SciFi (der deutsche Ableger des SciFi-Channels), und das auch noch im Schnellfeuermodus, jeden Tag eine Folge. Na ob das hilft, ne deutsche Fanbase aufzubauen, kann bezweifelt werden.

Ich freu mich irgendwie trotzdem, da ich ehrlich gesagt nicht davon ausgehe, das RTL2 jemals seine FreeTV-Rechte ausüben wird. Damn you, RTL2!

P.S.: Das ist auch mal was neues, das die Serienjunkies erst zwei Tage nach sab eine Meldung bringen.

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Serien-Film-Sequel-Gerüchte

February 3rd, 2008 Film, Serie

Irgendwie schießen zur Zeit mal wieder die Gerüchte bezüglich Filmen zu Serien ins Kraut.

Zum einen erhärtet sich langsam das ewige Gerücht um den Arrested Development Film. Eine der besten Comedy-Serien, die es je gab, aber als Film kann ich mir sie irgendwie nicht vorstellen.

Und dann hat Alan Tudyk mal wieder Gerüchte angefeuert, das ein zweiter Firefly-Film kommen könnte. Firefly ist eine geniale SciFi-Serie, aber der Film hatte leider so seine Schwächen. Auch interessant, das dieses Gerücht ausgerechnet von ihm kommt, bedenkt man sein Schicksal im ersten Film *Spoiler umschiff*.

Generell sehe ich Film-Sequells zu Serien als eher problematisch. Wenn man darüber nachdenkt, gibt es zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Das Firefly-Modell, ein Kino-Film. Damit ein Kino-Film als Projekt überhaupt lohnt, muss er ordentlich Geld einspielen. Damit ein Film ordentlich Geld einspielen kann, darf er nicht nur auf Fans der abgesetzten Serie ausgerichtet sein, er muss auch als eigenständiger Film funktionieren. Und hier wirds knifflig: Wie will man die Backstory, die der Fan schon in 15 Folgen ausführlich bekommen hat, in sagen wir 30 Minuten (man braucht ja auch noch Zeit für eine Handlung) eines Kino-Films quetschen? Weglassen ist auch problematisch, spätestens dann, wenn man Figuren ändert, vergrault man die Serien-Fans. Die Handlung selbst muss dann auch noch so ausbalanciert sein, dass sowohl Fans der Serie mit neuem Content versorgt, aber auch Neulinge gut unterhalten werden.

Möglichkeit 2: Direct-to-DVD / TV-Film. Diesen Weg hat man zum Beispiel bei Farscape eingeschlagen, um offene Handlungsfäden überhaupt abschließen zu können, nachdem die Serie überraschend abgesetzt wurde. Die Zielgruppe ist hier ganz klar nur die Fans der Serie, also hält man sich nicht übermäßig mit alten Eisen auf, sondern kommt direkt zur Handlung. Macht Fans glücklich, aber gewinnt keine neuen Zuschauer. Problem hier: das Budget. Das Zeitfenster für so ein Sequell ist meist recht klein, irgendwann werden die Sets einfach zerstört, wenn man sie nicht mehr braucht, und das ganze Set neu bauen ist teuer.

Ein weiterer Vertreter der Direct-to-DVD-Filme ist der allerseits mit Spannung erwartete Dead-Like-Me-Film. Wenn man sich den Trailer so anschaut, muss man leider davon ausgehen, das weder “Der Wafflehouse” noch “Happy Time” in ihrer alten Form auftauchen werden, dazu war die Serie auch einfach schon zu lange tot. Gerade beim Wafflehouse finde ich das aber extrem schade, war es doch in der Serie fast der Nabel der Welt. Was der Film konkret taugt, erfahren wir im Sommer.

Welche Variante nun die bessere ist, darüber lässt sich streiten. Ich persönlich würde als Serien-Fan ehere zur zweiten Variante neigen, einfach weil der Druck und damit auch die Zwänge von außen (Vorgaben durch das Studio etc.) wesentlich kleiner sein dürften, und deshalb mit höherer Wahrscheinlichkeit etwas Gutes dabei heraus kommt.

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